Problematik der schlechten Wasserführung an der Brunnisach

Auf dieser Seite möchten wir Euch über die zunehmende Problematik über die Niedrigwasserstände an der Brunnisach informieren. An sich ist die Brunnisach ein ideales Gewässer für die Jungbrut + Kleinfische. Hervorragendes Nahrungsangebot (Makrozoobenthos) kennzeichnen die Brunnisach. Demgegenüber stehen immer mehr Probleme mit der Niedrigwasserführung des Baches. Dies ist zum einen auf die längeren Trockenperioden und im besonderen auf uneinsichtige Wehrbetreiber und Stromerzeuger zurückzuführen.
Unsere Gewässerwarte stellen sich der Herausforderung, doch zeigen sich die Betreiber stur und profitorientiert.

Mit Herrn Thomas Kugel vom Amt für Wasser- und Bodenschutz haben wir einen kompetenten und sehr aktiven Ansprechpartner im Landratsamt gefunden. Auch wenn er sein Bestes gibt, kommen immer wieder Hindernisse auf ihn und uns zu.
Erste Gespräche mit Thomas Kugel und dem Wehrbetreiber zeigen zumindest Verbesserungen. Wir betreiben gezwungenermaßen die Politik der kleinen Schritte.
Eine kleine Kritik an der Verpachtung der Fliessgewässer möchten wir dennoch an dieser Stelle nicht unterlassen. Wir kämpfen seit Jahren mit den zunehmend schwierigeren Randbedingungen an unseren Fliessgewässern. Wassererwärmung, Niedrigwasser, illegale Wasserentnahmen, Wehre und Fischsterben sind die Hauptgegner. Ist deshalb die generelle Erhöhung der Pachtgebühr an Fliessgewässern gerechtfertigt??  Wir meinen nein!!! Wenn die Gelder dazu verwendet werden die Situation zu verbessern, ist dagegen nichts einzuwenden. Davon sind wir unserer Meinung nach aber weit entfernt.
Aber seid Euch alle sicher: Wir werden uns den Problemen stellen. Unsere Gewässerwarte sind in dieser Sache sehr aktiv.
Max Rupp, Andi Niemann + Timo Richter, macht weiter so!!!
Mittlerweile hat sich wenigstens ein bisschen was getan. Der Betreiber der Wasserturbine hat am Wehr den Vorschlag von Thomas Kugel vom Landratsamt angenommen, um die Restwassermenge von min. 30% sicherzustellen.
Aus unserer Sicht ein kleiner Schritt in die richtige Richtung aber noch nicht ausreichend im Sinne der Gewässerökologie.
Aber wir sind vorerst zufrieden, dass sich überhaupt etwas getan hat.
Unseren herzlichen Dank an Herrn Thomas Kugel für seinen Einsatz. Max und Jürgen haben sich persönlich von seinem Engagement und seiner Sachkenntnis überzeugen können.
Wir sagen: Weiter so!!   Die Bilder von der Anbringung des Spaltes in den Staubrettern haben wir unten angehängt.
Auch danke an Max Rupp, der durch seine Beharrlichkeit etwas bewegt hat.

30% Restwasser??
Wie sollen hier die Jungfische überleben??
Wo ist hier der Naturschutz??

Der Naturschutz hört nicht auf dem Wasser auf!
Die Realität sieht leider anders aus
 

Sind solche Randbedingungen einer Pachterhöhung würdig??

So sieht die Gewährleistung von 30% Restwasser an einem Wehr aus.
Keinen scheint es so richtig zu interessieren.

Hier haben wir den Hebel angesetzt.
Thomas Kugel vom Amt für Wasser und Bodenschutz hat uns hier geholfen.
Künftig wird ein definierter Auslass 30% Restwasser gewährleisten.

Endziel ist die Schaffung eines Fischpasses.
Wenigstens ein Anfang ist geschafft!!!!

Der Wehrbetreiber hat den
errechneten Wasserdurchlass
an den Staubrettern angebracht.


Damit sollte wenigstens 30% Restwassermenge
sichergestellt sein.

Ein dickes Dankeschön
an den Betreiber und
Herrn Thomas Kugel!!

Der Wehrbetreiber hat den
errechneten Wasserdurchlass
an den Staubrettern angebracht.


Damit sollte wenigstens 30% Restwassermenge
sichergestellt sein.

Ein dickes Dankeschön
an den Betreiber und
Herrn Thomas Kugel!!

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