| Auf dieser Seite möchten wir das durch den ASV Friedrichshafen
initiierte Äschenprojekt näher vorstellen. Die Grundidee
wurde von Jürgen Bernhardt und HJ "Max" Rupp geboren. Als 2. Vorsitzender der Besatzkommission und Vertreter
der Angelfischer hatte Jürgen das Anliegen einen Äschenstamm
in der FBA Langenargen aufzulegen in einer Vorstandssitzung
zur Aussprache gebracht. Es braucht eigentlich nicht erwähnt
zu werden, dass der Leiter der FBA Eckard Dossow sofort Feuer und Flamme war. Durch seine guten Kontakte
zu den Gewässerwarten anderer Vereine, machte eines Abends
Max Rupp den Vorschlag die anderen Angelsportvereine mit
in das Vorhaben zu integrieren. Durch seine Weitsicht hat
Max damit dem Äschenprojekt zu einer grösseren Tragweite
und Wichtigkeit verholfen. Im ersten gemeinsamen Gespräch
mit den Gewässerwarten der umliegenden Angelvereine sowie
Andi Göppinger und Eckard Dossow von der Besatzkommission war schnell klar, hier wollen
wir gemeinsam etwas bewegen. Keiner der eingeladenen Gewässerwarte
fehlte an diesem Abend. Die ersten Ideen wurden geboren.
An dieser Stelle gleich unseren herzlichen Dank an Andi
Göppinger und Eckard Dossow für ihre stetige Unterstützung
und Mitarbeit, ohne die das Projekt nicht ins Rollen gekommen
wäre. Der erste Vorschlag, eine Äschenstrecke für die
spätere Hälterung von Muttertieren an der Brunnisach einzurichten
wurde uns vom RP Tübingen nicht genehmigt. Die Seefelder
Ach stand uns ebenfalls nicht zur Verfügung. Eckard Dossow
meinte nach den ersten Ernüchterungen: "Wir finden
schon noch was Passendes". Der grosse Durchbruch gelang
dann eigentlich bei einem Spaziergang von Christa und Eckard
Dossow an der Argen. Christa Dossow bemerkte einen stillgelegten
Seitenkanal an der Argen, der vor über 20 Jahren für Versuchszwecke
der Fischereiforschungsstelle angelegt worden war. Nach
einem klärenden Gespräch in einer Vorstandssitzung der Besatzkommission
wurde beschlossen das Projekt dort umzusetzen. Andi Göppinger
informierte das RP Tübingen und letztendlich wurde das Vorhaben
dann genehmigt. Nun ging alles sehr schnell. Es zeigte
sich ganz schnell, dass wir mit dem 1. Gewässerwart des
ASV Langenargen Hubert Dirmaier einen nicht zu bremsenden Kümmerer für das Projekt
gewonnen hatten. Sein Einsatz war nicht zu toppen. Bei allen
Arbeitseinsätzen haben wir ihn für seinen Einsatz und sein
großes Fachwissen um die Fischereibelange bewundert. Von
seiner Sorte bräuchten wir mehr. Sein Motto: Anpacken statt
rumlabern. Wir wollen natürlich den ebenfalls großen Einsatz
der Gewässerwarte HJ Rupp, Andi Niemann, Timo Richter (ASV FN), Franz Ley
(ASV Uhldingen-Mühlhofen), Thomas Dorner (ASV Langenargen) und
Hans Fronius (ASV Kressbronn) nicht unerwähnt lassen. Den Titel "Äschenpate"
hat sich Hubert Dirmaier aber redlich verdient. Bisher
wurden 9 Arbeitseinsätze durchgeführt um die Strecke entsprechend
den Anforderungen für die Äschen herzurichten. Unser
Dank gilt den fleissigen Helfern aller Vereine, die nie
2 mal zur Mitarbeit gebeten werden mussten, obwohl
es schon eine Plagerei gewesen ist. Die Namen der fleissigen
Helfer erfahrt ihr in der Dokumentation der Arbeitseinsätze.
Jungs, ohne Euch wäre es ebenfalls nicht durchführbar gewesen.
Unser aller Dank ist Euch sicher. Eine toller Nebeneffekt
hat sich bei den Arbeiten eingestellt. Die Gewässerwarte
und Interessierten haben sich während der Arbeiten permanent
ausgetauscht. Es wurden Erfahrungen weitergegeben und Probleme
bei den Fliessgewässern angesprochen. Es waren oft immer
dieselben Probleme mit denen die Vereine zu kämpfen haben.
Deshalb werden hier künftig die Vereine gemeinsam anpacken.
Die Idee eines regelmässigen Gewässerwarttreffen wurde hier
geboren und auch umgesetzt. Nun aber zurück zum Äschenprojekt. Mittlerweile
können wir stolz behaupten, es handelt sich um ein Vorhaben,
an dem die Angelvereine am selbem Strick ziehen und gemeinsam
mit der Besatzkommission am Erfolg arbeiten. Aus einer Idee ist ein gemeinsames Projekt
geworden. In den Bildergalerien könnt ihr Euch einen
Überblick über die Arbeiten verschaffen. UPDATE:
Unser Projekt ist nun abgeschlossen und wir hoffen sehr,
dass wir zum Erhalt der selten gewordenen Äsche beitragen
können. Der Äschenpapst Eckhard Dossow hat die Muttertiere nun
in den Äschenteich eingesetzt und ihrer natürlichen Umgebung
überlassen. Dank seiner Weitsicht hatte er schon Äschen
bis zu 20cm Größe aufgezogen. Man sieht: Gemeinsam sind
wir stark!!!!!!!1
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